KURATOR, BETREUER, LEITER

gilb2009Kontakt in deutscher Sprache

Gilbert Brockmann lebt in Saarbrücken und Erlangen. Studium der Germanistik und Geschichte. Lektor, Medienarbeiter, Büchermacher, Drucker. Seit zwanzig Jahren begeisterter Imker, freier Mitarbeiter der Imkerfachzeitschrift ADIZ/die biene/Imkerfreund.

Dort kümmert er sich unter anderem um Buchrezensionen, stieß dabei 2007 auf Eric Tournerets erstes Buch: Le peuple des abeilles. In den Bildern erkannte er besonders die Empathiefähigkeit Erics, das Mitfühlen mit Bienen und Menschen. „Wir müssen die Bienen schützen, aber wir leben auch von ihnen“, sagt Eric.

Für viele Menschen in der Welt ist ein wenig Honig eine gewaltige Einnahme zu ihrem Lebensunterhalt, für andere sind Bienen Verfügungsmasse, ein Produktionsmittel im industriellen Maßstab. All das bildet Eric ab, mit einer stupenden Fototechnik, einem großen persönlichen Wagemut, einer genialen Ästhetik des Augenblicks. Gilbert fotografiert auch gerne Bienen, und gerade deshalb ist er ein besonderer Bewunderer der Arbeit Eric Tournerets.

 

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Kommunikationsberatung

Merlijn Poort ist Holländerin, wuchs aber in Brunei und der Schweiz auf. Sie besuchte die Universität in London, bevor ihre berufliche Karriere sie nach Manhattan in New York City führte. Dort blieb sie sechs Jahre, bevor sie nach Paris wechselte.

Merlijn arbeitet derzeit als PR-Beraterin bei Luxe & Passions, einem Magazin über Luxus nach französischer „art de vivre“. Davor war sie sechs Jahre bei Valentino Couture damit beschäftigt, seine Pariser Laufsteg-Shows und Mode-Events zu organisieren. Außerdem hat sie verschiedene Kunst- und Foto-Ausstellungen in

Paris auf den Weg gebracht (Robert Tonge, Laris Bourlas). Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der Modeindustrie und dem Luxus-Geschäft genauso wie inder Zusammenarbeit mit internationalen hochkarätigen Persönlichkeiten.

Zu ihren Arbeitsgebieten gehören Mode-Events, Kunstausstellungen, Public Relations Arbeit, Logistik, Strategische Partnerschaften, Kommunikation.

Wenn sie nicht arbeitet, mag Merlijn Vernissagen, gute französische Restaurants, Radfahren, und wenn sie mal ein wenig rauskommt, zum Strand zu gehen und zu segeln!

 

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Berater

François Buren wurde geboren als Amerikaner und Franzose. Er wuchs auf in wechselnden Ländern in einer Familie, die viel herum kam, in Deutschland, der

Schweiz und Frankreich. Er besuchte eine internationale Wirtschaftsschule in Paris, ging dann nach Montreal in Kanada, wo er für eine Firma aus Bristol in

England ein Marketing- und Verkaufsnetzwerk entwickelte. Danach beschloss er einen drastischen Wechsel in der Karriere und wurde Dokumentarfilmer. In den letzten zwanzig Jahren arbeitete er dabei hauptsächlich über soziale Themen.

Während eines Auftrags über das Bienensterben in Amerika traf er zu seinem großen Vergnügen in New York City, wo er zu diesem Zeitpunkt lebte, auf Eric Tourneret. Zehn Jahre später sind die beiden immer noch gute Freunde und haben zusammen über Bienenthemen gearbeitet. Gerade hat er nun ein neues Projekt mit Eric angefangen und hilft, die riesige Menge von Bildmaterial über Bienen, das über die Jahre zusammen gekommen ist, zu ordnen und anderen zugänglich zu machen. Er ist außerordentlich erfreut, an dieser neuen Bienenfoto-Ausstellung in NYC als Koordinator beteiligt zu sein. Seine Kenntnisse umfassen die Gebiete Geschäftsstrategie, Mittel einwerben, Koordination, Filmproduktion (Kameramann, Vor- und Postproduktion, Filmbearbeitung), Logistik, Organisation. Seine Hauptinteressen liegen bei Umweltthemen, Dok-Filmen, Kunst- und Foto-Ausstellungen, Theaterstücken, Skifahren und gutem Wein ……

 

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Leitung

Seit 1989 freiberuflicher Fotograf, ist Eric Tourneret (geboren 1965) heute international anerkannt als Bienenfotograf. Derzeit lebt er in der Ardèche (Frankreich). Seine Kindheit verbrachte er in der Nähe von Annecy, zwischen Seen und Bergen. Das weckte seine Wahrnehmung für die Schönheit einer natürlichen Umwelt. Mit 17 Jahren entdeckte er Afrika, das Reisen, die Wüste und trifft auf andere Kulturen. Er wird vertraut mit der Welt der Fotografie und lernt Persönlichkeiten der Mode- und Werbebranche sowie Spezialisten von Licht- und visueller Gestaltung kennen. Er reist fünfzehn Jahre lang für Pressemagazine durch die Welt, um ethnische und soziale Reportagen zu schreiben. Dabei versteht er Fotografie als ein Werkzeug des Erzählens.

Im Jahr 2004 erreichte der Kampf der französischen Imker für das Verbot der systemischen Insektizide die Öffentlichkeit. Jetzt beginnt Tournerets Arbeit zur Bienenhaltung und er beschäftigt sich intensiv mit dem Leben des Bienenvolks. Im Jahre 2006 wurden seine innovativen Photographien in der Orangerie des Pariser Senats ausgestellt, dann auch in seinem Buch «Le peuple des abeilles» und in zahlreichen Medien der internationalen Presse veröffentlicht.

Im Jahr 2007 erweiterte er seine Untersuchungen im Ausland in einer Reihe von Berichten über das Verhältnis von Menschen zu Bienen, von den archaischen Honigjägern bis zu industrieller und kommerzieller Bienenzucht, von Nepal, Kamerun, Russland, Argentinien bis zu Mexiko, Neuseeland, den USA, Rumänien. Seine Arbeit wird im Jahr 2009 unter dem Titel «Cueilleur de miel» veröffentlicht. Ausgestellt und gezeigt u.a. bei fotografischen Festivals, naturgeschichtlichen Museen und botanischen Gärten zeigen seine Bilder eine Welt im Wandel und sie offenbaren die Ursachen für das vielgenannte „Bienensterben“. Eric Tourneret setzte seine Reisen mit der großen Tradition der Bienenzucht in Slowenien, Deutschland und der Türkei fort. Er besuchte die Nomaden von Äthiopien und die Pygmäen der Republik Kongo, betrachtete die Riesenbienen in Indien und Indonesien, aber auch die stachellosen Bienen in Brasilien und Costa Rica und die Killerbienen in Panama. Er entdeckt städtische Imkerei in New York, London, Berlin, Hong Kong … und die gefürchtete asiatische Hornisse Vespa Velutina in Frankreich, lernt den ganzjährig geernteten Honig von Australien kennen und sieht die Handbestäubung von Obstplantagen in China.

Diese letzten zehn Jahre Arbeit über Bienen und Menschen liefert uns das fantastische Buch «Les routes du miel», das im September 2015 im Hozhoni-Verlag erschienen ist. Während des Weltklimagipfels in Paris 2015 gab es dazu eine öffentliche Ausstellung auf dem Gelände des Jardin du Luxembourg, und Eric Tourneret wurde auch bei den Vereinten Nationen in Genf ausgestellt.

 

REFERENCES:

Die Jagd nach Honig ist so alt wie die Menschheit, denn es ist wahrscheinlich, dass die frühen Menschen, die in Honigjäger-Gruppen lebten, nach den Nestern der Honigbienen suchten und ihnen Brut und Honig zur eigenen Ernährung raubten. So wie es viele der Jäger und Sammler tun, die bis in die heutige Zeit überlebt haben. Eric Tourneret zeigt uns in seinem überwältigenden Werk „Honey Roads“ auf wunderbare Weise, wie sich Menschen in der ganzen Welt den köstlichen Honig beschaffen. Mein Rat: Erjagen Sie sich ein Exemplar des Buchs!

 

Thomas D. Seeley

Horace White Professor in Biology, Cornell University

 

Eric Tourneret vereint in sich meisterliche fotografische Kenntnisse mit der Fähigkeit, sich selbst in die Welt hineinzudenken und zu sehen, die er in seinen Fotographien dokumentiert. Dieses ganz besondere Herangehen bringt Impressionen hervor, die einem schlicht den Atem rauben. Das Leben der Honigbienen, eingefangen durch Eric Tournerets Kameralinsen, öffnet unsere Augen für eine neue wunderbare Welt.

Prof. Dr. Jürgen Tautz

HOBOS Projekt, Universität Würzburg

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